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Baby

Seit mir gegrüßt,

eigentlich habe ich nicht viel zu berichten, "nur" zwei sachen, das eine: Mein Schatz sitzt gerade neben mir, und das freut mich tiereisch, zumal sie momentan nicht so gerne weite Strecken mit dem Auto fährt. Aber ich finde das super, auch wenn wir uns nur relativ kurz sehen.

Das zweite ist nicht si erfreulich, es geht um einen Patienten den wir heute hatten.

Der Patient wurde in der 27. Schwangerschaftswoche geboren, und ist nun 3 Monate alt. Wir haben das Baby mit einem Inkubator (Brutkasten) in eine nahe gelegene Uni.Klinik gefahren, damit es untersucht werden kann.

Das Baby hat viele vorerkrankung, die zusammen eine Lebenserwartung von 5 bis maximal 7 Jahren prognostizieren.

Nun frage ich (So babarisch es auch klingt) warum man mit dem Kind solch weite Stecken (fast 100km) fährt, es so einem riesigen Stress aussetzt, wenn man eh schon die meißten Diagnosen kennt. Muss man das Kind wirklich damit quälen, und auch die Eltern? Man sollte lieber das Kind zu den Eltern geben, sobald es selbständig Atmen und essen kann. Die Eltern sollten jeden Augenblick mit ihrem Kind genießen, besonders, wenn sie wissen, das dass Kind nicht lange auf dieser Welt sein wird.

Das Leben ist zu Kostbar um es zu verschwenden.

Durch meiner Freundin habe ich bereits gelernt, das man das Leben genießen sollte, das es leider in jedem Augenblick zu Ende sein könnte.

Ich hoffe, das die Eltern gelegenheit haben, die ersten Worte, die ersten Schritte und den ersten Sätz von ihrem Kind zu erleben.

 

 

 

 

"Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen."

Jean Anouilh (1910-1987)

 

2.4.08 22:19, kommentieren



Mein Jetzt

Seit mir gegrüßt,

momentan ist viel los, mein Powerpunto ist krank, inzwischen ist es so schlimm, das selbst die Lenkung anfängt zu spinnen. Zudem sind da noch die Üblichen Macken, kaputte Zylinderkopfdichtung, die Stoßdämpfer und fänger sind durch, mit dem KAT setze ich immer auf,  Knistern und Knartschen in jeder Ecke, Kofferraumschloss ist durch, Dach an der ANtenne leckt und und und.

Nun geht er aber Ende des Monats in Rente, und ich kriege n Panda 5 Jahre alt. Sein Name ist Odo. Warum der Name? Ich habe im Cokpit n Knopf gefunden, über dem "Odo" steht, das fand ich lustig, deswegen hat er jetzt diesen Namen, aber es wir auch n Powerpanda, denn 43 PS kann niemand schlagen.

Meinem Schatz geht es momentan nicht so gut, hat viele Gründe, und ich mache mir viele Sorgen um Sie, und überlege oft, wie ich ihr in ihrer jetzigen Situation am besten helfen könnte. Es beschäftigt mich sehr, da ich ihr helfen will, jedoch momentan nicht immer weiß wie.

Aber ich denke, das es ihr mit der Zeit besser gehen wird, da sie nun einen Doc. aufgesucht hat.

Auf jedenfall will und werde ich weiter zu ihr halten, und ihr so gut wie möglich helfen.

 

Bei der Arbeit ist momentan Highlife, eine Kollegin hat Freitags gekündigt, weil sie Montags auf ner Uni sein sollte, da sie nun einen Studienplatz bekommen hat. Einerseits Schade, da sie echt nett war, andereseits freu ich mich für sie.

Bis jetzt weiß ich aber allerdings immernoch nicht, ob ich übernommen werde. Es gab n paar Gerüchte, aber dehnen trau ich nicht, ist auch besser so.

Momentan fahre ich viel als zweiter aufm Wagen, da wir n paar ausfälle unter Kollegen ausgleichen müssen. Einige Dienste werden bestimmt lustig, ma schaun wie es wird.

 

So, ich will mich wieder hinter die Bücher klemmen, bald ist meine Ausbildung zu ENde, und da muss ich noch n bisl lernen.

 

Bis denne

 

 

 

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

3 Kommentare 16.4.08 11:11, kommentieren